GUTEN KAFFEE KOCHEN – Die richtigen Bohnen für den perfekten Kaffee (Teil 1/5)

Guten Kaffee zu kochen, ist kein Hexenwerk – allerdings gibt es einige Fallstricke, die genau das verhindern und zu einem schlechteren Ergebnis führen. Dies gilt nicht nur für den tatsächlichen Prozess des Kaffeekochens, sondern beginnt schon vorher beim Kauf der Bohnen und ihrer Lagerung. Damit du den perfekten Kaffee zubereiten kannst, haben wir für dich die wichtigsten Tipps in einer fünfteiligen Reihe zusammengetragen.

In Teil 1 erfährst du, worauf du beim Kauf der Kaffeebohnen achten solltest. Zwar lässt sich über Geschmack streiten, trotzdem gibt es gewisse Qualitätsmerkmale für guten Kaffee. Die wichtigsten Kriterien, die du beim Kauf von Kaffee selbst erkennen kannst, stellen wir dir hier vor.

ZUSTAND DER KAFFEEBOHNEN: KEIN BRUCH, KEINE BISSSPUREN, KEIN SCHIMMEL

Ob du einen guten Kaffee kochen wirst, erkennst du zum Teil schon auf den ersten Blick, nämlich am Zustand der Bohnen. Je weniger von ihnen Bruch vorweisen, desto besser ist die Qualität. Hinzu kommt, dass die Bohnen eine ähnliche Größe haben sollten. Dies ist ein Hinweis darauf, dass alle Bohnen zur selben Sorte gehören. Ein weiteres Merkmal für schlechten Kaffee ist der Befall durch Würmer und andere Schädlinge, den du anhand kleiner Bissspuren an den Bohnen erkennen kannst. Zwar sind diese nicht gesundheitsschädlich, aber ebenso wie Bruch ein Beweis für mangelhafte Auslese der Bohnen. Das Selbe gilt übrigens für Schimmel, den du anhand von Flecken an der gerösteten Kaffeebohne erkennst. Durch das Rösten geht zwar keine Gefahr mehr von den Sporen aus, allerdings wären bei guter Kaffeequalität die schimmelnden Bohnen bereits entfernt worden.

QUALITÄT DER KAFFEEBOHNEN: ARABICA

Auch die Sorte lässt Qualitätsunterschiede erkennen. Arabica Bohnen, die etwa 70 % des weltweiten Kaffees ausmachen, wachsen meist auf höheren Lagen als Robusta und besitzen aus diesem Grund meist eine bessere Qualität. Warum das so ist? In größerer Höhe gedeiht Kaffee langsamer. So haben die Bohnen mehr Zeit, ein kräftiges Aroma zu gewinnen.

KAFFEE RÖSTEN: KLEINERE TROMMEL STATT INDUSTRIEMASSENRÖSTUNG

Allein die Bohne macht aber noch keine perfekte Kaffee-Zubereitung. Auch auf die Röstung kommt es an. Wenn du einen guten Kaffee kochen möchten, sollte die Röstung zwischen drei Wochen und drei Monaten zurückliegen und in einem Trommelröster durchgeführt worden sein. Durch die traditionelle Röstmaschine verlieren die Kaffeebohnen mehr Säure. Im Gegensatz zur industriellen Röstung entstehen außerdem weniger Bitterstoffe. In der Massenröstung sind die Bohnen außerdem häufig innen nicht durchgeröstet und außen verkohlt.

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