Craftcoffee aus Nepal

In 1160 Metern Höhe, am Fuße des Himalayas, wachsen die Bohnen für den Nepal Lekhnath Kaski Röstkaffee. Im Geschmack hat er eine mildwürzige Kakao-Note und einen Hauch von leichtpikanter Orange.

Kleinbauern bauen den Nepal Lekhnath Kaski an Hängen im Mittelgebirge an. Der Kaffeeanbau ermöglicht eine langwirtschaftliche Nutzung bei einer geringen Anbaufläche und beugt einer Erosion des Bodens vor. 

Schülerfirma importiert die Kaffeebohnen aus Nepal

Durch den Kaffeeanbau können die Kleinbauern in Nepal ein Einkommen erwirtschaften. Zugleich werden ein Kindergarten, die Schule und die medizinische Versorgung in den Partnerdörfern der Schülerfirma finanziert. Damit machen sich die Dorfbewohner Stück für Stück unabhängig von Entwicklungshilfen. Die Schülerfirma des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Freiberg zeigt, wie Hilfe zur Selbsthilfe funktioniert.

Die Schülerfirma Namaste Nepal S-GmbH aus Freiberg (Sachsen) importiert den Kaffee direkt aus Nepal. Sie unterstützt damit seit 2011 ihre Projekte in Nepal, die bereits seit 2005 laufen. 

Kaffeegenossen knows …

Genießt richtig guten Kaffee und unterstütz dabei die Projekte der Schülerfirma.Wir haben den leckeren Nepal Lekhnath Kaski jetzt in unser Sortiment aufgenommen. Nur solange der Vorrat reicht.

Namaste!

Cupping bei der Kiezrösterei

Kaffee-Botschafterin Carmen war für ein exklusives Cupping in Berlin bei der KIEZ Rösterei. Eine Erfahrung, die ihre Beziehung zu Kaffee verändert hat.

Eingeladen waren, neben den Kaffeegenossen, weitere Freunde und Kunden der KIEZ Rösterei. Darunter Schindelhauer Bikes, Work in ProgressOikocredit, Beumer&Lutum und das Kaffee-Netz.

Als Cupping bezeichnet man die Verkostung von Kaffee. Damit kann die Qualität des Kaffees überprüft oder ein Neuzugang im Sortiment einer Rösterei präsentiert werden. Beim Event in Berlin stand letzteres im Mittelpunk.

Stefan Bracht, Inhaber der KIEZ Rösterei, hatte gemeinsam mit Quijote Kaffee aus Hamburg sieben der zehn Top-Kaffees ersteigert, die am vergangenen Freitag in Berlin vorgestellt wurden.

Diese zehn Sorten stammen aus sogenannten Microlots in Ecuador, Kolumbien, dem brasilianischen Amazonasbecken, Äthiopien und dem Jemen. Das sind Kleinplantagen, die von einzelnen Familien von Kaffeebauern bebaut werden und exklusive Kaffeebohnen produzieren.

DAS CUPPING

Insgesamt wurden zehn Kaffee-Sorten für den Abend vorbereitet, die Microlots aus Äthiopien und dem Jemen sowie drei weitere. „Für ein Cupping werden die Bohnen nur grob gemahlen. Mit kochendem Wasser aufgegossen muss der Kaffee dann circa acht Minuten ziehen, um sein volles Aroma zu entfalten“, erläutert Röstmeister Stefan Bracht den Vorgang. Dabei kommen etwa 18 Gramm gemahlene Bohnen in eine Tasse.

Ein Teil des Kaffeepulvers bildet an der Oberfläche eine Art Kruste. Diese wird mit einem Cupping-Löffel vorsichtig zur Seite geschoben und damit aufgebrochen. „In dem Moment muss der Teilnehmer des Cuppings aufmerksam sein,“ erklärt Carmen, „beim Wegschieben der Kruste entfalten sich nämlich in wenigen Sekunden all die wunderbaren Aromen.“

WIE EINE WEINVERKOSTUNG

Anschließend wird mit einem Cupping-Löffel die Flüssigkeit aus der Tasse aufgenommen, geschlürft und wieder ausgespuckt. „Der gesamte Prozess erinnert etwas an eine Weinverkostung,“ fasst Carmen zusammen. Bereits im nächsten Jahr sind einige neuen Sorten der KIEZ Rösterei in unserem Kaffeegenossen-Sortiment zu finden.

Bereits jetzt könnt ihr die nachhaltigen und fair gehandelten Kaffees der KIEZ-Rösterei und unserer anderen Partner in unserem Shop kaufen!

Für Carmen war die Reise nach Berlin eine interessante und aufschlussreiche Erfahrung: „Das Cupping hat meine Beziehung zu Kaffee verändert. Ich habe zehn Sorten probiert und alle haben völlig unterschiedlich geschmeckt. Von fruchtig bis erdig war alles dabei – Aromen, die ich bei Kaffee noch gar nicht kannte. Dadurch habe ich Kaffee auf eine ganz neue Weise kennengelernt.“

„Die KIEZ Rösterei zu besuchen war eine interessante und bemerkenswerte Erfahrung. So ein Cupping ist sehr spannend, besonders für Laien. Und es hat meine Beziehung zu Kaffee verändert. Wenn man elf Sorten probiert und alle unterschiedlich schmecken, lernt man Kaffee auf eine ganz neue Weise kennen.“

Qualitätskaffee – Von der Pflanze bis in die Tasse

KAFFEE REGIERT DIE WELT

Ohne Kaffee geht nichts. Das sind nicht bloß leere Worte, denn Kaffee zählt zu den wichtigsten Gütern, die auf der Welt gehandelt werden. Kaffee ist das beliebteste Getränk in Deutschland. Durchschnittlich zwei Tassen trinkt jeder Deutsche am Tag. Das sind insgesamt fast fünf Kilogramm im Jahr. Kaffee lässt in dieser Hinsicht sogar Bier alt aussehen.

HANDELSGUT KAFFEE

Kaffeebohnen werden in mehr als 50 tropischen Ländern entlang des Äquators angebaut. Die größten Anbauländer sind Brasilien, Indonesien, Vietnam und Kolumbien. Weltweit arbeiten 25 Millionen Menschen in der Herstellung und dem Vertrieb von Kaffee, vom Anbau über den Handel bis hin zur Verarbeitung. Jedes Jahr werden mehr als acht Millionen Tonnen Kaffeebohnen geerntet. Der Großteil davon wird aus den Hersteller-Ländern zu den Verbrauchern auf der ganzen Welt exportiert.

NACHHALTIG UND UMWELTSCHONEND

Die meisten Kaffeeplantagen befinden sich in Dritte-Welt- und Schwellenländern. Dort arbeiten die Menschen unter sehr schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen. Insbesondere am Anfang dieser Wertschöpfungskette sind das meist Familienbetriebe von Kleinbauern.

Die hohe weltweite Nachfrage nach Kaffee hat zur Folge, dass Konzerne und Großbauern riesige Kaffeeplantagen anlegen und dafür zum Teil große Regenwaldregionen roden. Auf Großplantagen kommt zudem häufig Kinderarbeit zum Einsatz und Pestizide zur Schädlingsbekämpfung schädigen die Tier- und Pflanzenwelt.

Für uns von den Kaffeegenossen bedeutet guter Kaffee Klasse statt Masse. Umweltschonender Anbau garantiert die besten Bohnen, frei von Schadstoffen.

AUSGEWÄHLTE PARTNER-RÖSTEREIEN FÜR FAIREN DIREKTHANDEL

Wir wollen einen nachhaltigen Kaffeeanbau fördern und eine gerechte Bezahlung der Kleinbauern, die den Kaffee anbauen, sicherzustellen. Wir unterstützen deshalb den fairen Handel mit den Kaffeeherstellern für eine Verbesserung der Bedingungen, unter denen sie leben und arbeiten.

Fairer Handel unterstützt beispielsweise Mindestentgelte für Bauern. Das soll langfristig dazu beitragen, dass in den Herstellerländern, Bildung, sauberes Trinkwasser und medizinische Versorgung verfügbar werden.

Er wird unter anderem durch Zertifikate belegt. Mehr über die Zertifikate erfährst du in unserem Artikel „Fair gehandelter Kaffee und Nachhaltigkeit“.

Um ein solches Siegel oder Logo verwenden zu dürfen, müssen die Bauern aber zum Teil hohe Aufnahmegebühren von umgerechnet mehreren tausend Euro bezahlen. Das können sich viele nicht leisten. Auch ein Bio-Siegel ist für viele kleine Betriebe zu teuer.

Ein Siegel für ökologischen Anbau allein gibt aber nicht immer eine Aussage über die Qualität des Kaffees. Aus diesem Grund haben sich viele unserer Partner-Röstereien dazu entschieden, direkt mit ihren Zulieferern zu handeln. So können sie nicht nur sicherzustellen, dass sie den besten Qualitätskaffee für dich rösten können, sondern dass auch sozial und ökologisch alles stimmt.

DEIN QUALITÄTSKAFFEE

Für uns von den Kaffeegenossen bedeutet Qualitätskaffee mehr als erstklassige Kaffeebohnen und eine exzellente Röstung. Deshalb arbeiten wir exklusiv mit kleinen Röstereien zusammen, die sich genau wie wir dem Ziel verschrieben haben, die Kaffeebauern und unsere Umwelt fair und mit Respekt zu behandeln.

Bei einem Einkauf im Kaffeegenossen-Shop ist dir leckerer Qualitätskaffee sicher. Bei uns findest du die besten Craft Coffees. Zusätzlich unterstützt du eine faire Wertschöpfungskette: kleine Röstereien ‚von nebenan‘ und ihre Zulieferer, die Kleinbauern in den Herstellungsländern.

Fairen Kaffee kaufen

Warum einfach fairen Kaffee kaufen gar nicht so einfach ist …

Die Zahl der Siegel und Zertifikate, die Fairness versprechen, hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Dieser Trend ist grundsätzlich zu befürworten. Dennoch sollten Logos und Siegel stets kritisch hinterfragt werden. Ansonsten drohen „Social“- und „Green-Washing“ und die Glaubwürdigkeit von fair gehandeltem Kaffee „verwässert“.

Die Kaffeegenossen möchten für mehr Transparenz sorgen und erklären, was es mit fair gehandeltem Craft Coffee auf sich hat: Es ist Zeit für nachhaltigen Kaffeegenuss.

NACHHALTIGKEIT: DIE TREIBENDE KRAFT HINTER FAIR GEHANDELTEM KAFFEE

 Das Verständnis von Fairness – und damit auch die Prinzipien vieler Zertifizierungen – beruht lose auf den allgemein bekannten drei Säulen der Nachhaltigkeit, also sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit. Jede Organisation setzt jedoch eigene Schwerpunkte. Insgesamt ist das Ziel aber das selbe: Die Bedingungen für Kaffeebauern sowie für die Umwelt in den Anbaugebieten zu verbessern. Ökologische Nachhaltigkeit bedeutet die Vermeidung von beabsichtigtem oder unbeabsichtigtem Raubbau an der Natur. Das bedeutet, dass natürliche Ressourcen immer nur so stark beansprucht werden, dass sie sich selbst – also aus eigener Kraft – regenerieren können. Ökonomische, also wirtschaftliche Nachhaltigkeit bedeutet, dass ein Geschäftsmodell auch auf Dauer lebensfähig ist. Besonders dann, wenn ein Unternehmen auf der Nutzung natürlicher Ressourcen, wie zum Beispiel Kaffeepflanzen, beruht. Das Prinzip schreibt die Einhaltung ökologischer Nachhaltigkeitsstandards vor. Soziale Nachhaltigkeit gilt heute als der treibende Faktor von Bewegungen und Organisationen, die fairen Handel fordern und fördern. Der Begriff bündelt Maßnahmen, die gesellschaftliche Spannungen und Konflikte reduzieren und für mehr Gerechtigkeit sorgen. Als Kaffeegenossen haben wir es uns zum Ziel gesetzt, Röstereien zu finden, die Ihre Philosophie nach einem oder mehreren dieser Nachhaltigkeitsaspekte ausrichten. 

FAIRTRADE, RAINFOREST ALLIANCE UND CO: WIRKLICH EIN GARANT FÜR FAIR GEHANDELTEN CRAFT COFFEE?

Zertifikate und Siegel sollen den Kunden die Gewissheit geben, nachhaltig zu konsumieren. Oft herrscht aber Unklarheit darüber, wie fair ein Produkt wie Kaffee wirklich gehandelt wird. Jedes Unternehmen, das ein Siegel für Lebensmittel anbietet, bestimmt eigene Kriterien, die für eine Auszeichnung zu erfüllen sind. Aufgrund der Unterschiede und einiger schwarzer Schafe geraten die Auszeichnungen für fair gehandelten Craft Coffee immer wieder in die Kritik.

Eine Studie von Misereor aus dem Jahr 2012 ist eines der zuverlässigsten Dokumente über die tatsächliche Wirksamkeit von Zertifikaten und Siegeln für fairen Kaffeehandel. Dabei schneiden die großen Siegel Fairtrade, UTZ und Rainforest Alliance zwar unterschiedlich ab, allerdings mit einem einstimmigen Ergebnis: Die Effekte sind spürbar!

Betrachten wir beispielsweise die Ertragssteigerungen von zertifizierten Kaffeefarmen: Bauern mit dem UTZ Zertifikat konnten ihre Erträge um 32 Prozent, die mit der Auszeichnung der Rainforest Alliance um 15 Prozent steigern. Und auch Faitrade-Bauern erzeugten ein Plus von 13 Prozent gegenüber konventionellem Kaffeeanbau. Daneben konnten die Kaffeebauern ihre Erlöse durch die Zusammenarbeit mit Rainforest Alliance (+10 Prozent), Fairtrade (+9 Prozent) und UTZ (+4 Prozent) erhöhen.

Dass Craft Coffee mit Siegel fairer gehandelt ist, bestätigte auch die Bewertung der Stiftung Warentest. Neben den drei zuvor genannten Organisationen wurden von Stiftung Warentest auch Naturland Fair und Hand in Hand im Hinblick auf das Anforderungsniveau, die praktische Umsetzung der Anforderungen sowie das Management der jeweiligen Organisation untersucht. Hierbei schnitten vor allem die Fairness-Initiativen der kleineren Unternehmen Naturland Fair und Rapunzel Naturkost besser ab.

FAIRNESS UND NACHHALTIGKEIT SIND MORALISCHE VERPFLICHTUNG

Fairness und Nachhaltigkeit gehen weit über die Auszeichnung der angebotenen Produkte mit Fair-Trade-Siegeln hinaus. Wichtiger als irgendwelche Zertifikate ist für uns selbst – die Kaffeegenossen – jedoch die Kooperation mit Partnern, die aus persönlicher Überzeugung handeln. Deshalb wählen wir die Röstereien, die über unseren Online-Shop fair gehandelten Kaffee verkaufen mit größter Sorgfalt aus. 

Segelkaffee

Interview mit Röster Bernhard Burnickl, Inhaber von Basilius Kaffee.

Wer bereits durch unser Sortiment gestöbert hat, wurde auf einen ganz besonderen Craft Coffee aufmerksam. „VELERO“ ist der weltweit erste gesegelte Craft Coffee. Die Bohnen werden mit einem traditionellen Segelschiff aus Honduras zu uns nach Deutschland gebracht.

„Unser Velero bzw. Segelkaffee stammt aus Honduras. Er wird von Timbercoast verschifft und durch Slokoffie vertrieben. Wird sind also nur die Spitze des Eisbergs. Wir veredeln den bereits sehr hochwertigen Rohkaffee zu einem perfekten Röstkaffee, der die Seele berührt“, so Bernhard Burnickl.

CO2-NEUTRAL

Übrigens: Der Import von Kaffee mit dem Segelschiff produziert im Vergleich zu herkömmlichen Kaffeeimporten rund 90 Prozent weniger CO2.

Im Laufe der Zeit und durch seine Arbeit lernte Bernhard die Köpfe unterschiedlichster nachhaltiger Projekte kennen und wurde inspiriert. Gemeinsam tüftelten sie an der Idee, Craft Coffee umweltschonend über den Seeweg zu importieren.

„Wenn man einmal gesehen hat, wie es in den Ursprungsländern mit dem Umweltschutz steht, dann fragt man sich schnell, wie man es selbst besser machen könnte. Ich hatte hier eine einmalige Gelegenheit, dabei zu sein und ein Zeichen zu setzen. Teil dieser Kette zu sein, die aufzeigt, dass Umweltschutz auch funktionieren kann, ist für mich Ansporn genug“, erzählt uns Bernhard.

DIE GESCHICHTE HINTER BERNHARD VON DER ­RÖSTEREI BASILIUS KAFFEE:

Bernhard Burnickl, Inhaber der Kaffeerösterei Basilius Kaffee, ist studierter Maschinenbauer. Mit der Zeit entwickelte er seine Leidenschaft für hochwertigen Craft Coffee.

Der Moment, der bei Bernhard alles änderte, war ein Besuch in der Cafeteria. Er bestellte sich einen Kaffee und war geschockt. Der Geschmack war minderwertig. „Die mittelmäßige Qualität nahm ich richtig persönlich,“ erinnert sich Bernhard. 2016 eröffnete er seine Rösterei im Herzen von Velburg in Bayern.

Mit seiner Rösterei kehrt Bernhard der Industrialisierung des Kaffees den Rücken und setzt auf traditionelles Handwerk. Basilius Kaffee legt großen Wert auf faire, mit Respekt vor den Erzeugern gehandelte Rohware und schonend geröstete Bohnen. Das ist auch der Grund, warum wir den Craft Coffee von Bernhard mit gutem Gewissen in unserem Shop anbieten.

Craft Coffee – Was ist das?

WAS IST EIGENTLICH CRAFT COFFEE?

Die einzelnen Elemente, vom Anbau über die Verarbeitung bis hin zur Zubereitung, machen Craft Coffee so besonders. Craft Coffee ist kein industriell gefertigtes Massenprodukt, hier geht es vor allem um Qualität, Fairness und Genuss.

AUS DEN USA NACH EUROPA

Nachdem die USA uns bereits Craft Beer näherbrachte, folgt jetzt der Kaffee-Trend. Mittlerweile findet man an jeder Ecke der USA Cafés, welche die Craft Spezialität anbieten. Mainstream-Kaffee und große Ketten werden immer unbeliebter. Das ist aber nicht nur in den USA so, Metropolen wie Paris oder London folgen bereits dem Trend. Es geht um individuelle Sorten und besonderen Geschmack.

WAS MACHT CRAFT COFFEE AUS?

„Craft“ heißt übersetzt „Handwerk“. Der Kaffee ist kein industrielles Massenprodukt.. Craft Coffee ist anders. Er verbindet jahrelange Tradition mit modernen Techniken. Das wichtige dabei: Alle Prozesse müssen fair und nachhaltig gestaltet sein. Das beginnt beim Anbau und gilt über die Verarbeitung und den Vertrieb bis hin zur Zubereitung für alle Bereiche.

Industriekaffee muss schnell und kostengünstig verarbeitet werden. Deshalb dauert die Röstung nur wenige Minuten und findet bei besonders hohen Temperaturen statt. Qualität braucht aber Zeit.

Der Unterschied zu Industriekaffee beginnt bereits mit der Sortenwahl. Craft Coffee-Bohnen sind meist besondere und seltene Arten. Sie stammen aus unbekannten, von der Industrie noch nicht erschlossenen Anbaugebieten. Während des Anbaus von Craft Coffee wird darauf geachtet, dass dieser unter fairen Bedingungen abläuft; faire Löhne, feste Arbeitszeiten und ein gesundes Arbeitsumfeld. Das gilt auch für den Trocknungs- und Röstprozess. Hier wird sich Zeit gelassen, die Qualität des Endprodukts steht im Vordergrund. Je nach Dauer und Temperatur bei der Röstung verändert sich der Geschmack. In vielen kleinen Röstereien kannst du als Kunde sogar den Röstgrad bestimmen und so genau den richtigen Kaffee für dich finden.

Da Kaffeebohnen von Kontinent zu Kontinent transportiert werden ist es bei Craft Coffee wichtig, dass dieser möglichst nachhaltig erfolgt. 100 Packungen Kaffee im Flugzeug zu transportieren und dazu jeden Monat – das wäre für Craft Coffee undenkbar.

Craft Coffee hat einen Trend ausgelöst, ein Gefühl. Es gibt spezielle Brühmethoden, welche die besonderen Aromen für uns greifbar machen. So ist jede Sorte anders. Die einzelnen Sorten sind nicht für die Masse gemacht, im Gegenteil: sie sind sehr individuell.

Unser Tipp:

Craft Coffee sollte man besten schwarz trinken. Nur so können wir all die verschiedenen Aromen wahrnehmen.

SO BRÜHT MAN CRAFT COFFEE:

Dass Craft Coffee anders ist, ist nun klar. Aber auch der Vorgang beim Aufbrühen unterscheidet sich vom Mainstream. Grundlegend unterscheidet man verschiedene Vorgehensweisen: „Pour Over“ und „Cold Drip“, „Cold Brew“, „Nitro Kaffee“ und „Cold Drip“. Craft Coffee kann aber auch durch das Einlegen der Kaffeebohnen in Wasser zubereitet werden.