Craftcoffee aus Nepal

In 1160 Metern Höhe, am Fuße des Himalayas, wachsen die Bohnen für den Nepal Lekhnath Kaski Röstkaffee. Im Geschmack hat er eine mildwürzige Kakao-Note und einen Hauch von leichtpikanter Orange.

Kleinbauern bauen den Nepal Lekhnath Kaski an Hängen im Mittelgebirge an. Der Kaffeeanbau ermöglicht eine langwirtschaftliche Nutzung bei einer geringen Anbaufläche und beugt einer Erosion des Bodens vor. 

Schülerfirma importiert die Kaffeebohnen aus Nepal

Durch den Kaffeeanbau können die Kleinbauern in Nepal ein Einkommen erwirtschaften. Zugleich werden ein Kindergarten, die Schule und die medizinische Versorgung in den Partnerdörfern der Schülerfirma finanziert. Damit machen sich die Dorfbewohner Stück für Stück unabhängig von Entwicklungshilfen. Die Schülerfirma des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Freiberg zeigt, wie Hilfe zur Selbsthilfe funktioniert.

Die Schülerfirma Namaste Nepal S-GmbH aus Freiberg (Sachsen) importiert den Kaffee direkt aus Nepal. Sie unterstützt damit seit 2011 ihre Projekte in Nepal, die bereits seit 2005 laufen. 

Kaffeegenossen knows …

Genießt richtig guten Kaffee und unterstütz dabei die Projekte der Schülerfirma.Wir haben den leckeren Nepal Lekhnath Kaski jetzt in unser Sortiment aufgenommen. Nur solange der Vorrat reicht.

Namaste!

GUTEN KAFFEE KOCHEN – Der Einfluss von Wasser auf Kaffee (Teil 5/5)

Guten Kaffee zu kochen, ist kein Hexenwerk – allerdings gibt es einige Fallstricke, die genau das verhindern und zu einem schlechteren Ergebnis führen. Dies gilt nicht nur für den tatsächlichen Prozess des Kaffeekochens, sondern beginnt schon vorher beim Kauf der Bohnen und ihrer Lagerung. Damit du den perfekten Kaffee zubereiten kannst, haben wir für dich die wichtigsten Tipps in einer fünfteiligen Reihe zusammengetragen.

Selber Kaffee, anderer Geschmack? Woran das liegen kann und welche Faktoren den Geschmack beeinflussen erfährst du in Teil 5.

Welche Rolle die Wasserqualität bei der Zubereitung von Kaffee auf den Geschmack hat, wird häufig unterschätzt. In einer Tasse Filterkaffee oder Espresso nimmt das Wasser einen großen Anteil ein. Deshalb spielen Wasserqualität, Temperatur, Härtegrad, Mineralienzusammensetzung und Frische eine besondere Rolle.

DER RICHTIGE PH-WERT

Das perfekte Kaffeewasser sollte weder zu sauer, noch zu basisch sein und einen pH-Wert von 7,0 und einen Härtegrad von 8°dH (Grad deutscher Härte) haben. Um den Härtegrad des Wassers zu Hause zu testen erhält man in der Apotheke oder im Internet entsprechende Teststreifen.

FADER GESCHMACK DURCH HARTES WASSER

Hartes Wasser reagiert basisch. Das sorgt für eine Neutralisation der Fruchtsäuren im Kaffee und einen flachen Geschmack. Je länger der Kaffee unter hartem Wasser brüht, desto fader der Geschmack.

BITTERER GESCHMACK DURCH WEICHES WASSER

Der Nachteil von weichem Wasser wird ebenfalls im Geschmack deutlich. Weiches Wasser ist zu sauer für die Kaffeezubereitung und das Ergebnis wird bitter.

NEGATIVER EINFLUSS AUF DEN GESCHMACK DURCH CHLOR

Ist im Wasser Chlor enthalten kann es passieren, dass sich Aroma und andere geschmackstragende Stoffe nicht lösen. So wird der Geschmack des Kaffees negativ beeinflusst und der Kaffee schmeckt alt. Wasser, welches von öffentlichen Versorgern aufbereitet wird, kann unter Umständen mit Chlor desinfiziert worden sein. Das ist keine Seltenheit: Chlor wird bereits seit Jahren zur Aufbereitung von Trinkwasser genutzt.

EINFLUSS VON MINERALIEN- UND SAUERSTOFFGEHALT

Da die im Wasser vorhandenen Mineralstoffe und Salze zusätzliche Geschmacksträger sind, sollten sie dem Wasser nicht entzogen werden. So kann das volle Aroma aus dem Kaffeepulver in die Tasse gelangen. Geringe Mengen an Mineralien gepaart mit einem hohen Sauerstoffgehalt unterstützen den Geschmack des Kaffees.

Tipp: Verwendet für die Zubereitung eures Kaffees frisches, kaltes Wasser aus der Leitung, um soviel Sauerstoff wie möglich zu erhalten.

Eine höherer Anteil Magnesium im Wasser stärkt den Geschmack und fördert die Bildung einer schönen, feinporigen und stabilen Crema.

WENIG GESCHMACK BEI ZU KALTEM WASSER

Auch die Temperatur des Wassers spielt bei der Kaffeezubereitung und im Bezug auf den Kaffeegeschmack eine große Rolle. Diese sollte konstant bei einer Temperatur von 92 °C – 96 °C liegen. Lässt man den Kaffee ziehen erhält man so einen optimalen Geschmack.

GUTEN KAFFEE KOCHEN – Die richtige Kaffeemaschine (Teil 4/5)

Guten Kaffee zu kochen, ist kein Hexenwerk – allerdings gibt es einige Fallstricke, die genau das verhindern und zu einem schlechteren Ergebnis führen. Dies gilt nicht nur für den tatsächlichen Prozess des Kaffeekochens, sondern beginnt schon vorher beim Kauf der Bohnen und ihrer Lagerung. Damit du den perfekten Kaffee zubereiten kannst, haben wir für dich die wichtigsten Tipps in einer fünfteiligen Reihe zusammengetragen.

Der vierte Teil unserer Reihe handelt von der Suche nach der richtigen Kaffeemaschine.

FAKTOREN FÜR DIE WAHL DER RICHTIGEN KAFFEEMASCHINE

Für die Wahl der richtigen Maschine ist eine Frage besonders essentiell: Wie trinkst du deinen Kaffee am liebsten? Schwarz oder doch lieber einen Espresso mit Milchschaum? Abhängig von deinen Trink-Präferenzen kannst du bereits einige Modelle für dich ausschließen:

EVERGREEN: FILTERMASCHINEN

Die Handhabung einer Filtermaschine ist simpel. Benötigt wird hierbei bereits gemahlener Kaffee mit einem mittleren Mahlgrad. (Wie du Bohnen richtig mahlst erfährst du in Teil 3 unseres Kaffee-Ratgebers.) Für Liebhaber von Kaffee-Variationen ist eine Filtermaschine jedoch das falsche Produkt, da sie ausschließlich schwarzen Kaffee und keinen Espresso zubereitet. Wer gerne mehrere Tassen Kaffee trinkt, oder öfters Besuch empfängt, der wird mit einer Filtermaschine zufrieden sein. Die Anschaffung ist kostengünstig und die Wartung und Reinigung sind leicht zu handhaben.

PLATZSPAREND UND FLEXIBEL: KAPSEL- UND KAFFEEPADMASCHINEN

Für die Zubereitung mit einer Kapsel- oder Padmaschine benötigst du – genau! – Kapseln und Pads. Die Zubereitung geht sehr schnell, die Anschaffung ist im Vergleich zu anderen Produkten kostengünstig und die Reinigung ist meist leicht zu handhaben. Jedoch bestehen Kapseln meist aus Aluminium oder Plastik, was alles andere als umweltfreundich ist. Auch die Entsorgung von Kapseln und Pads ist für unsere Umwelt ein Problem.

ESPRESSOLOVERS: FRENCHPRESS & ESPRESSOKOCHER

Du trinkst gerne mal einen Espresso zwischen deinem Kaffee? Dann ist die Kombination aus Frenchpress und Espressokocher genau das Richtige für dich. Mit der Frenchpress lassen sich zeitgleich mehrere Tassen Kaffee zubereiten, während du mit dem Espressokocher kleine, starke Espressi zaubern kannst. Für die Zubereitung benötigst du gemahlene Bohnen. Während für die Frenchpress sehr grob gemahlener Kaffee benötigt wird, verwendet man für die Zubereitung mit dem Espressokocher sehr fein gemahlenen Espresso. Durch die Verwendung von losem Pulver ohne Filter sind beide Varianten auch noch gut für die Umwelt!

VOLL AUTOMATISCH: VOLLAUTOMATEN

Für die Zubereitung im Vollautomaten benötigst du ganze Bohnen. Der Mahlvorgang findet direkt in der Maschine statt. Somit ist der Geschmack eines Vollautomaten-Kaffees von hoher Qualität. Zwar sind die Anschaffungskosten deutlich höher als bei den bereits vorgestellten Modellen, doch die Einfachheit in der Herstellung, die Variationsvielfalt und die simple Reinigung sprechen für den Vollautomaten.

BARISTA LIKE: SIEBTRÄGERMASCHINEN

Für eingeschworene Kaffeeliebhaber ist die Siebträgermaschine die perfekte Lösung. Sie steht für alle Zubereitungsformen zur Verfügung und ist zudem leicht zu reinigen und zu warten. Zwar ist auch hier die Investition zu Beginn höher als bei anderen Zubereitungsformen, doch das gilt auch für die Qualität und den Geschmack. In Kombination mit frisch gemahlenem Kaffee bietet eine Siebträgermaschine das ultimative Geschmackserlebnis.

GUTEN KAFFEE KOCHEN – So geht Kaffee mahlen (Teil 3/5)

Guten Kaffee zu kochen, ist kein Hexenwerk – allerdings gibt es einige Fallstricke, die genau das verhindern und zu einem schlechteren Ergebnis führen. Dies gilt nicht nur für den tatsächlichen Prozess des Kaffeekochens, sondern beginnt schon vorher beim Kauf der Bohnen und ihrer Lagerung. Damit du den perfekten Kaffee zubereiten kannst, haben wir für dich die wichtigsten Tipps in einer fünfteiligen Reihe zusammengetragen.

In Teil 3 befassen wir uns mit dem Mahlen der Bohnen. Zu beachten ist dabei nicht nur die Menge, sondern auch Mühle und Mahlgrad des Kaffees.

REGEL NUMMER EINS: KAFFEE SELBER MAHLEN

Schon in Teil 1 unserer Reihe haben wir es festgestellt: Um guten Kaffee zu kochen, sollten wir die Bohnen selbst mahlen. Wer sich für die vorgemahlene Variante entscheidet, muss mit damit rechnen, dass Aroma flöten geht. Schuld daran ist die Oxidation. Gemahlener Kaffee bietet einfach mehr Angriffsfläche für die Reaktion mit Luft.

FAKTOREN FÜR DIE WAHL DER RICHTIGEN KAFFEEMÜHLE

Einen gewaltigen Unterschied macht außerdem die passende Kaffeemühle. Entscheidendes Qualitätsmerkmal: Beim Mahlen darf nicht zu viel Wärme entstehen. Wenn doch können sich die Öle im Kaffee verändern. Der Geschmack kann dadurch leicht bitter werden oder sogar verbrannt.

Daneben raten wir zu einer Kaffeemühle, welche die Bohnen in gleichgroße Teilchen zerteilt. Zwar ist perfekte Homogenität ausgeschlossen, weil jede Bohne anders ist, aber je ähnlicher die Partikel, desto gleichmäßiger entfaltet der Kaffee seinen Geschmack.

Ein weiter Faktor bei der Wahl der richtigen Kaffeemühle betrifft den Auffangbehälter. Wie auch beim Thema der Lagerung raten wir von Plastik ab. Im Vergleich zu Glas gehen diese Behälter zwar nicht so schnell kaputt, dafür besitzen sie einen anderen Nachteil: Leider nimmt der Kaffee den Geruch vom Plastik auf. Wer guten Kaffee kochen möchte, verzichtet darauf gerne. Außerdem laden sich die Kaffeeteilchen im Plastikbehälter statisch auf. Öffnet man das Gefäß, kann leicht eine Sauerei passieren.

DAS MAHLWERK: ELEKTRISCH VS. HANDBETRIEBEN

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen Mahlwerken aus Keramik und Stahl. Keramik hat den Vorteil günstiger in der Anschaffung zu sein, allerdings genügt schon ein Steinchen zwischen den Bohnen und das Mahlwerk ist hinüber. Bei Stahl ist das nicht der Fall. Das Material ist deutlich robuster und bleibt außerdem länger scharf. Allerdings sind Mahlwerke aus Stahl auch teuerer. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal von Mahlwerken liegt im Antrieb. Elektrische Mahlwerke sind natürlich bequemer, allerdings machen sie auch mehr Lärm. Das verträgt gerade am Morgen nicht jeder. Daneben unterscheiden sich elektrische Mahlwerke anhand der Mahlmethode. Folgende Varianten sind besonders häufig im Einsatz:

Elektrische Kaffeemühle mit Schlagmesser
Mühlen mit Schlagmesser werden heute recht selten verkauft. Der Grund: Sie haben den Nachteil, dass viel Wärme entsteht. Wie oben beschrieben verändern sich dadurch die Kaffeeöle und mit ihnen der Geschmack. Außerdem zerkleinern Schlagmesser Bohnen ziemlich ungleichmäßig.

Elektrische Kaffeemühle mit Scheibenmahlwerk
Bei der elektrischen Mühle mit Kegelmahlwerk werden die Bohnen zwischen zwei Scheiben zerkleinert, die in der Mitte weiter und außen enger aufeinanderliegen. Bei dieser aktuell meistgenutzten Variante sorgen die Fliehkräfte dafür, dass die Kaffeefragmente immer weiter nach außen getrieben und dort feiner gemahlen werden. Demnach kann der Mahlgrad durch den Abstand der Scheiben angepasst werden.

Elektrische Kaffeemühle mit Kegelmahlwerk
Ein Kegelmahlwerk zerreibt Kaffeebohnen zwischen der Außenwand der Kaffeemühle und einem inneren Kegel. Der Abstand zwischen Kegel und Wand reguliert den Mahlgrad. Im Vergleich zum Scheibenmahlwerk wird der Kaffee schonender behandelt, denn er rieselt nach unten, statt durch Fliehkräfte nach außen getragen zu werden. Diese Eigenschaft macht Kaffeemühlen mit Kegelmahlwerk zu unseren Favoriten unter den elektrischen Mühlen. Wer dagegen auf den Retro-Charme von handbetriebenen Maschinen steht, macht auch damit keine Fehler. Für zuhause sind die oft hübschen Klassiker eine gute Alternative. Sie sind günstig, weniger laut und verfügen in der Regel über ein Kegelmahlwerk. Einziger Nachteil der Handkaffeemühlen: Wer viel und häufig Kaffee mahlt, der wird schnell genug von ihnen haben.

DER PASSENDE MAHLGRAD

Wie bereits beschrieben, lässt sich bei den meisten Kaffeemühlen der Mahlgrad einstellen. Und das ist auch wichtig, wenn man guten Kaffee kochen möchte. Die Einstellung des Mahlgrads hängt von der Art der Zubereitung aber auch von der Sorte der Bohnen ab. So sollten Robusta-Bohnen eher fein gemahlen werden, um im Aroma mit Arabica-Kaffee mithalten zu können. Eine weitere Grundregel: Je länger das Kaffeepulver mit dem Wasser in Kontakt gerät, desto grober sollte der Mahlgrad sein Einzige Ausnahme dafür ist Mokka.

Die folgende Tabelle gibt Auskunft, wie man die eigene Kaffeemaschine optimal einstellt:

Maschine Mahlgradbereich Mahlgrad Sorte
Mokka Fein 1 Robusta
Siebträger Fein 2-3 Arabica
Kaffeevollautomat Fein 2-4 Arabica
Handfilter Mittel 4-5 Arabica
Filterkaffeemaschine Mittel 4-5 Arabica
Espressokocher Mittel 5-6 Arabica
French Press Grob 7-8 Arabica

GUTEN KAFFEE KOCHEN – Kaffee richtig lagern (Teil 2/5)

Guten Kaffee zu kochen, ist kein Hexenwerk – allerdings gibt es einige Fallstricke, die genau das verhindern und zu einem schlechteren Ergebnis führen. Dies gilt nicht nur für den tatsächlichen Prozess des Kaffeekochens, sondern beginnt schon vorher beim Kauf der Bohnen und ihrer Lagerung. Damit du den perfekten Kaffee zubereiten kannst, haben wir für dich die wichtigsten Tipps in einer fünfteiligen Reihe zusammengetragen.

In Teil 2 erfährst du, wie du Bohnen oder Pulver am besten lagerst, um einen guten Kaffee kochen zu können. Denn Kaffee ist zwar ewig haltbar, verliert jedoch nach einiger Zeit das Aroma.

BOHNEN VS. KAFFEEPULVER

Wenn du auch einige Wochen nach dem Kauf gutenKaffee kochen möchtest, solltest du zunächst einmal die oberste Regel beachten: Kaffeebohnen statt fertig gemahlenem Kaffee kaufen! Die gerösteten Bohnen speichern das Aroma viel länger als Pulver. Warum das so ist? Kaffee oxidiert, wenn er mit Sauerstoff in Berührung kommt. Gemahlene Bohnen bieten dafür eine größere Oberfläche. Aus diesem Grund empfehlen wir dir, Abstand von der bequemeren Variante zu nehmen und lieber Bohnen zu kaufen. Die mahlst du immer dann, wenn du Lust auf guten Kaffee hast. Statt einen Vorrat anzulegen, raten wir übrigens einfach neuen Kaffee zu bestellen, wenn der alte leer ist. Denn grundsätzlich solltest du Kaffee im Zeitraum zwischen vier und sechs Wochen verbrauchen.

DER RICHTIGE ORT ZUM LAGERN VON KAFFEE

Damit Kaffee sein Aroma so lange hält, muss jedoch für eine behutsame Lagerung gesorgt sein. Am besten schmecken die Kaffeebohnen, wenn du sie in einer dunklen, kühlen und trockenen Speisekammer aufbewahrst. Denn genauso wie Sauerstoff gehören Licht, Wärme und Feuchtigkeit zu den Feinden guten Kaffees.

Achte außerdem darauf, dass der Kaffee nicht neben geruchsintensiven Lebensmitteln (z.B. Kräuter) gelagert wird. Das Problem dabei: Kaffee nimmt leicht fremde Aromen auf. Wenn wir guten Kaffee kochen, verzichten wir allerdings gerne auf diese.

DIE PERFEKTE KAFFEEDOSE

Neben dem Ort kommt es deshalb auf die richtige Kaffeedose an. Besonders zu empfehlen ist eine Dose aus Keramik, die kein Licht durchlässt und luftdicht abschließt. Von Plastikdosen, zum Beispiel Tupperware, ist abzuraten, denn das Material besitzt gerade nach längerer Nutzung einen eigenen Geruch, den es an die Bohnen abgibt.

KAFFEE LAGERN IM KÜHLSCHRANK: MYTHOS ODER WAHRHEIT?

Immer wieder hört man die Empfehlung, Kaffee im Kühlschrank zu lagern. Leider handelt es sich dabei um einen Mythos. Richtig ist zwar, dass Kaffee kühl gelagert werden sollte, gleichzeitig aber auch trocken. Im Kühlschrank herrscht jedoch ein zu feuchtes Klima. Außerdem werden im Kühlschrank auch besonders geruchsintensive Lebensmittel wie Käse aufbewahrt. In der Nähe von Kaffee haben diese nichts zu suchen.

GUTEN KAFFEE KOCHEN – Die richtigen Bohnen für den perfekten Kaffee (Teil 1/5)

Guten Kaffee zu kochen, ist kein Hexenwerk – allerdings gibt es einige Fallstricke, die genau das verhindern und zu einem schlechteren Ergebnis führen. Dies gilt nicht nur für den tatsächlichen Prozess des Kaffeekochens, sondern beginnt schon vorher beim Kauf der Bohnen und ihrer Lagerung. Damit du den perfekten Kaffee zubereiten kannst, haben wir für dich die wichtigsten Tipps in einer fünfteiligen Reihe zusammengetragen.

In Teil 1 erfährst du, worauf du beim Kauf der Kaffeebohnen achten solltest. Zwar lässt sich über Geschmack streiten, trotzdem gibt es gewisse Qualitätsmerkmale für guten Kaffee. Die wichtigsten Kriterien, die du beim Kauf von Kaffee selbst erkennen kannst, stellen wir dir hier vor.

ZUSTAND DER KAFFEEBOHNEN: KEIN BRUCH, KEINE BISSSPUREN, KEIN SCHIMMEL

Ob du einen guten Kaffee kochen wirst, erkennst du zum Teil schon auf den ersten Blick, nämlich am Zustand der Bohnen. Je weniger von ihnen Bruch vorweisen, desto besser ist die Qualität. Hinzu kommt, dass die Bohnen eine ähnliche Größe haben sollten. Dies ist ein Hinweis darauf, dass alle Bohnen zur selben Sorte gehören. Ein weiteres Merkmal für schlechten Kaffee ist der Befall durch Würmer und andere Schädlinge, den du anhand kleiner Bissspuren an den Bohnen erkennen kannst. Zwar sind diese nicht gesundheitsschädlich, aber ebenso wie Bruch ein Beweis für mangelhafte Auslese der Bohnen. Das Selbe gilt übrigens für Schimmel, den du anhand von Flecken an der gerösteten Kaffeebohne erkennst. Durch das Rösten geht zwar keine Gefahr mehr von den Sporen aus, allerdings wären bei guter Kaffeequalität die schimmelnden Bohnen bereits entfernt worden.

QUALITÄT DER KAFFEEBOHNEN: ARABICA

Auch die Sorte lässt Qualitätsunterschiede erkennen. Arabica Bohnen, die etwa 70 % des weltweiten Kaffees ausmachen, wachsen meist auf höheren Lagen als Robusta und besitzen aus diesem Grund meist eine bessere Qualität. Warum das so ist? In größerer Höhe gedeiht Kaffee langsamer. So haben die Bohnen mehr Zeit, ein kräftiges Aroma zu gewinnen.

KAFFEE RÖSTEN: KLEINERE TROMMEL STATT INDUSTRIEMASSENRÖSTUNG

Allein die Bohne macht aber noch keine perfekte Kaffee-Zubereitung. Auch auf die Röstung kommt es an. Wenn du einen guten Kaffee kochen möchten, sollte die Röstung zwischen drei Wochen und drei Monaten zurückliegen und in einem Trommelröster durchgeführt worden sein. Durch die traditionelle Röstmaschine verlieren die Kaffeebohnen mehr Säure. Im Gegensatz zur industriellen Röstung entstehen außerdem weniger Bitterstoffe. In der Massenröstung sind die Bohnen außerdem häufig innen nicht durchgeröstet und außen verkohlt.

Cupping bei der Kiezrösterei

Kaffee-Botschafterin Carmen war für ein exklusives Cupping in Berlin bei der KIEZ Rösterei. Eine Erfahrung, die ihre Beziehung zu Kaffee verändert hat.

Eingeladen waren, neben den Kaffeegenossen, weitere Freunde und Kunden der KIEZ Rösterei. Darunter Schindelhauer Bikes, Work in ProgressOikocredit, Beumer&Lutum und das Kaffee-Netz.

Als Cupping bezeichnet man die Verkostung von Kaffee. Damit kann die Qualität des Kaffees überprüft oder ein Neuzugang im Sortiment einer Rösterei präsentiert werden. Beim Event in Berlin stand letzteres im Mittelpunk.

Stefan Bracht, Inhaber der KIEZ Rösterei, hatte gemeinsam mit Quijote Kaffee aus Hamburg sieben der zehn Top-Kaffees ersteigert, die am vergangenen Freitag in Berlin vorgestellt wurden.

Diese zehn Sorten stammen aus sogenannten Microlots in Ecuador, Kolumbien, dem brasilianischen Amazonasbecken, Äthiopien und dem Jemen. Das sind Kleinplantagen, die von einzelnen Familien von Kaffeebauern bebaut werden und exklusive Kaffeebohnen produzieren.

DAS CUPPING

Insgesamt wurden zehn Kaffee-Sorten für den Abend vorbereitet, die Microlots aus Äthiopien und dem Jemen sowie drei weitere. „Für ein Cupping werden die Bohnen nur grob gemahlen. Mit kochendem Wasser aufgegossen muss der Kaffee dann circa acht Minuten ziehen, um sein volles Aroma zu entfalten“, erläutert Röstmeister Stefan Bracht den Vorgang. Dabei kommen etwa 18 Gramm gemahlene Bohnen in eine Tasse.

Ein Teil des Kaffeepulvers bildet an der Oberfläche eine Art Kruste. Diese wird mit einem Cupping-Löffel vorsichtig zur Seite geschoben und damit aufgebrochen. „In dem Moment muss der Teilnehmer des Cuppings aufmerksam sein,“ erklärt Carmen, „beim Wegschieben der Kruste entfalten sich nämlich in wenigen Sekunden all die wunderbaren Aromen.“

WIE EINE WEINVERKOSTUNG

Anschließend wird mit einem Cupping-Löffel die Flüssigkeit aus der Tasse aufgenommen, geschlürft und wieder ausgespuckt. „Der gesamte Prozess erinnert etwas an eine Weinverkostung,“ fasst Carmen zusammen. Bereits im nächsten Jahr sind einige neuen Sorten der KIEZ Rösterei in unserem Kaffeegenossen-Sortiment zu finden.

Bereits jetzt könnt ihr die nachhaltigen und fair gehandelten Kaffees der KIEZ-Rösterei und unserer anderen Partner in unserem Shop kaufen!

Für Carmen war die Reise nach Berlin eine interessante und aufschlussreiche Erfahrung: „Das Cupping hat meine Beziehung zu Kaffee verändert. Ich habe zehn Sorten probiert und alle haben völlig unterschiedlich geschmeckt. Von fruchtig bis erdig war alles dabei – Aromen, die ich bei Kaffee noch gar nicht kannte. Dadurch habe ich Kaffee auf eine ganz neue Weise kennengelernt.“

„Die KIEZ Rösterei zu besuchen war eine interessante und bemerkenswerte Erfahrung. So ein Cupping ist sehr spannend, besonders für Laien. Und es hat meine Beziehung zu Kaffee verändert. Wenn man elf Sorten probiert und alle unterschiedlich schmecken, lernt man Kaffee auf eine ganz neue Weise kennen.“

Qualitätskaffee – Von der Pflanze bis in die Tasse

KAFFEE REGIERT DIE WELT

Ohne Kaffee geht nichts. Das sind nicht bloß leere Worte, denn Kaffee zählt zu den wichtigsten Gütern, die auf der Welt gehandelt werden. Kaffee ist das beliebteste Getränk in Deutschland. Durchschnittlich zwei Tassen trinkt jeder Deutsche am Tag. Das sind insgesamt fast fünf Kilogramm im Jahr. Kaffee lässt in dieser Hinsicht sogar Bier alt aussehen.

HANDELSGUT KAFFEE

Kaffeebohnen werden in mehr als 50 tropischen Ländern entlang des Äquators angebaut. Die größten Anbauländer sind Brasilien, Indonesien, Vietnam und Kolumbien. Weltweit arbeiten 25 Millionen Menschen in der Herstellung und dem Vertrieb von Kaffee, vom Anbau über den Handel bis hin zur Verarbeitung. Jedes Jahr werden mehr als acht Millionen Tonnen Kaffeebohnen geerntet. Der Großteil davon wird aus den Hersteller-Ländern zu den Verbrauchern auf der ganzen Welt exportiert.

NACHHALTIG UND UMWELTSCHONEND

Die meisten Kaffeeplantagen befinden sich in Dritte-Welt- und Schwellenländern. Dort arbeiten die Menschen unter sehr schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen. Insbesondere am Anfang dieser Wertschöpfungskette sind das meist Familienbetriebe von Kleinbauern.

Die hohe weltweite Nachfrage nach Kaffee hat zur Folge, dass Konzerne und Großbauern riesige Kaffeeplantagen anlegen und dafür zum Teil große Regenwaldregionen roden. Auf Großplantagen kommt zudem häufig Kinderarbeit zum Einsatz und Pestizide zur Schädlingsbekämpfung schädigen die Tier- und Pflanzenwelt.

Für uns von den Kaffeegenossen bedeutet guter Kaffee Klasse statt Masse. Umweltschonender Anbau garantiert die besten Bohnen, frei von Schadstoffen.

AUSGEWÄHLTE PARTNER-RÖSTEREIEN FÜR FAIREN DIREKTHANDEL

Wir wollen einen nachhaltigen Kaffeeanbau fördern und eine gerechte Bezahlung der Kleinbauern, die den Kaffee anbauen, sicherzustellen. Wir unterstützen deshalb den fairen Handel mit den Kaffeeherstellern für eine Verbesserung der Bedingungen, unter denen sie leben und arbeiten.

Fairer Handel unterstützt beispielsweise Mindestentgelte für Bauern. Das soll langfristig dazu beitragen, dass in den Herstellerländern, Bildung, sauberes Trinkwasser und medizinische Versorgung verfügbar werden.

Er wird unter anderem durch Zertifikate belegt. Mehr über die Zertifikate erfährst du in unserem Artikel „Fair gehandelter Kaffee und Nachhaltigkeit“.

Um ein solches Siegel oder Logo verwenden zu dürfen, müssen die Bauern aber zum Teil hohe Aufnahmegebühren von umgerechnet mehreren tausend Euro bezahlen. Das können sich viele nicht leisten. Auch ein Bio-Siegel ist für viele kleine Betriebe zu teuer.

Ein Siegel für ökologischen Anbau allein gibt aber nicht immer eine Aussage über die Qualität des Kaffees. Aus diesem Grund haben sich viele unserer Partner-Röstereien dazu entschieden, direkt mit ihren Zulieferern zu handeln. So können sie nicht nur sicherzustellen, dass sie den besten Qualitätskaffee für dich rösten können, sondern dass auch sozial und ökologisch alles stimmt.

DEIN QUALITÄTSKAFFEE

Für uns von den Kaffeegenossen bedeutet Qualitätskaffee mehr als erstklassige Kaffeebohnen und eine exzellente Röstung. Deshalb arbeiten wir exklusiv mit kleinen Röstereien zusammen, die sich genau wie wir dem Ziel verschrieben haben, die Kaffeebauern und unsere Umwelt fair und mit Respekt zu behandeln.

Bei einem Einkauf im Kaffeegenossen-Shop ist dir leckerer Qualitätskaffee sicher. Bei uns findest du die besten Craft Coffees. Zusätzlich unterstützt du eine faire Wertschöpfungskette: kleine Röstereien ‚von nebenan‘ und ihre Zulieferer, die Kleinbauern in den Herstellungsländern.

Fairen Kaffee kaufen

Warum einfach fairen Kaffee kaufen gar nicht so einfach ist …

Die Zahl der Siegel und Zertifikate, die Fairness versprechen, hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Dieser Trend ist grundsätzlich zu befürworten. Dennoch sollten Logos und Siegel stets kritisch hinterfragt werden. Ansonsten drohen „Social“- und „Green-Washing“ und die Glaubwürdigkeit von fair gehandeltem Kaffee „verwässert“.

Die Kaffeegenossen möchten für mehr Transparenz sorgen und erklären, was es mit fair gehandeltem Craft Coffee auf sich hat: Es ist Zeit für nachhaltigen Kaffeegenuss.

NACHHALTIGKEIT: DIE TREIBENDE KRAFT HINTER FAIR GEHANDELTEM KAFFEE

 Das Verständnis von Fairness – und damit auch die Prinzipien vieler Zertifizierungen – beruht lose auf den allgemein bekannten drei Säulen der Nachhaltigkeit, also sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit. Jede Organisation setzt jedoch eigene Schwerpunkte. Insgesamt ist das Ziel aber das selbe: Die Bedingungen für Kaffeebauern sowie für die Umwelt in den Anbaugebieten zu verbessern. Ökologische Nachhaltigkeit bedeutet die Vermeidung von beabsichtigtem oder unbeabsichtigtem Raubbau an der Natur. Das bedeutet, dass natürliche Ressourcen immer nur so stark beansprucht werden, dass sie sich selbst – also aus eigener Kraft – regenerieren können. Ökonomische, also wirtschaftliche Nachhaltigkeit bedeutet, dass ein Geschäftsmodell auch auf Dauer lebensfähig ist. Besonders dann, wenn ein Unternehmen auf der Nutzung natürlicher Ressourcen, wie zum Beispiel Kaffeepflanzen, beruht. Das Prinzip schreibt die Einhaltung ökologischer Nachhaltigkeitsstandards vor. Soziale Nachhaltigkeit gilt heute als der treibende Faktor von Bewegungen und Organisationen, die fairen Handel fordern und fördern. Der Begriff bündelt Maßnahmen, die gesellschaftliche Spannungen und Konflikte reduzieren und für mehr Gerechtigkeit sorgen. Als Kaffeegenossen haben wir es uns zum Ziel gesetzt, Röstereien zu finden, die Ihre Philosophie nach einem oder mehreren dieser Nachhaltigkeitsaspekte ausrichten. 

FAIRTRADE, RAINFOREST ALLIANCE UND CO: WIRKLICH EIN GARANT FÜR FAIR GEHANDELTEN CRAFT COFFEE?

Zertifikate und Siegel sollen den Kunden die Gewissheit geben, nachhaltig zu konsumieren. Oft herrscht aber Unklarheit darüber, wie fair ein Produkt wie Kaffee wirklich gehandelt wird. Jedes Unternehmen, das ein Siegel für Lebensmittel anbietet, bestimmt eigene Kriterien, die für eine Auszeichnung zu erfüllen sind. Aufgrund der Unterschiede und einiger schwarzer Schafe geraten die Auszeichnungen für fair gehandelten Craft Coffee immer wieder in die Kritik.

Eine Studie von Misereor aus dem Jahr 2012 ist eines der zuverlässigsten Dokumente über die tatsächliche Wirksamkeit von Zertifikaten und Siegeln für fairen Kaffeehandel. Dabei schneiden die großen Siegel Fairtrade, UTZ und Rainforest Alliance zwar unterschiedlich ab, allerdings mit einem einstimmigen Ergebnis: Die Effekte sind spürbar!

Betrachten wir beispielsweise die Ertragssteigerungen von zertifizierten Kaffeefarmen: Bauern mit dem UTZ Zertifikat konnten ihre Erträge um 32 Prozent, die mit der Auszeichnung der Rainforest Alliance um 15 Prozent steigern. Und auch Faitrade-Bauern erzeugten ein Plus von 13 Prozent gegenüber konventionellem Kaffeeanbau. Daneben konnten die Kaffeebauern ihre Erlöse durch die Zusammenarbeit mit Rainforest Alliance (+10 Prozent), Fairtrade (+9 Prozent) und UTZ (+4 Prozent) erhöhen.

Dass Craft Coffee mit Siegel fairer gehandelt ist, bestätigte auch die Bewertung der Stiftung Warentest. Neben den drei zuvor genannten Organisationen wurden von Stiftung Warentest auch Naturland Fair und Hand in Hand im Hinblick auf das Anforderungsniveau, die praktische Umsetzung der Anforderungen sowie das Management der jeweiligen Organisation untersucht. Hierbei schnitten vor allem die Fairness-Initiativen der kleineren Unternehmen Naturland Fair und Rapunzel Naturkost besser ab.

FAIRNESS UND NACHHALTIGKEIT SIND MORALISCHE VERPFLICHTUNG

Fairness und Nachhaltigkeit gehen weit über die Auszeichnung der angebotenen Produkte mit Fair-Trade-Siegeln hinaus. Wichtiger als irgendwelche Zertifikate ist für uns selbst – die Kaffeegenossen – jedoch die Kooperation mit Partnern, die aus persönlicher Überzeugung handeln. Deshalb wählen wir die Röstereien, die über unseren Online-Shop fair gehandelten Kaffee verkaufen mit größter Sorgfalt aus. 

Segelkaffee

Interview mit Röster Bernhard Burnickl, Inhaber von Basilius Kaffee.

Wer bereits durch unser Sortiment gestöbert hat, wurde auf einen ganz besonderen Craft Coffee aufmerksam. „VELERO“ ist der weltweit erste gesegelte Craft Coffee. Die Bohnen werden mit einem traditionellen Segelschiff aus Honduras zu uns nach Deutschland gebracht.

„Unser Velero bzw. Segelkaffee stammt aus Honduras. Er wird von Timbercoast verschifft und durch Slokoffie vertrieben. Wird sind also nur die Spitze des Eisbergs. Wir veredeln den bereits sehr hochwertigen Rohkaffee zu einem perfekten Röstkaffee, der die Seele berührt“, so Bernhard Burnickl.

CO2-NEUTRAL

Übrigens: Der Import von Kaffee mit dem Segelschiff produziert im Vergleich zu herkömmlichen Kaffeeimporten rund 90 Prozent weniger CO2.

Im Laufe der Zeit und durch seine Arbeit lernte Bernhard die Köpfe unterschiedlichster nachhaltiger Projekte kennen und wurde inspiriert. Gemeinsam tüftelten sie an der Idee, Craft Coffee umweltschonend über den Seeweg zu importieren.

„Wenn man einmal gesehen hat, wie es in den Ursprungsländern mit dem Umweltschutz steht, dann fragt man sich schnell, wie man es selbst besser machen könnte. Ich hatte hier eine einmalige Gelegenheit, dabei zu sein und ein Zeichen zu setzen. Teil dieser Kette zu sein, die aufzeigt, dass Umweltschutz auch funktionieren kann, ist für mich Ansporn genug“, erzählt uns Bernhard.

DIE GESCHICHTE HINTER BERNHARD VON DER ­RÖSTEREI BASILIUS KAFFEE:

Bernhard Burnickl, Inhaber der Kaffeerösterei Basilius Kaffee, ist studierter Maschinenbauer. Mit der Zeit entwickelte er seine Leidenschaft für hochwertigen Craft Coffee.

Der Moment, der bei Bernhard alles änderte, war ein Besuch in der Cafeteria. Er bestellte sich einen Kaffee und war geschockt. Der Geschmack war minderwertig. „Die mittelmäßige Qualität nahm ich richtig persönlich,“ erinnert sich Bernhard. 2016 eröffnete er seine Rösterei im Herzen von Velburg in Bayern.

Mit seiner Rösterei kehrt Bernhard der Industrialisierung des Kaffees den Rücken und setzt auf traditionelles Handwerk. Basilius Kaffee legt großen Wert auf faire, mit Respekt vor den Erzeugern gehandelte Rohware und schonend geröstete Bohnen. Das ist auch der Grund, warum wir den Craft Coffee von Bernhard mit gutem Gewissen in unserem Shop anbieten.